1925 bis 1932

Am 1. April 1925 fand die Reaktivierung des unter der Aufsicht der Loge “Zum Morgenstern” in Asch arbeitenden freimaurerischen Kränzchen “Astraea” statt. In diesem und den Folgejahren vermerkt die "Geschichte des Morgenstern von 1925 bis 1949" von Br.: Georg Riess, dass wiederholt Brr.: als Musiker bei den Bayreuther Festspielen tätig waren und in der Loge Konzerte gaben.

Auswärtige Brr.: aus England und Amerika besuchten regelmäßig die Hofer Loge. Die in diesen Jahren in der Loge gehalten Vorträge befaßten sich sowohl mit freimaurerischen Themen als auch mit profanen Inhalten, wie etwa Vorträge über die Börse oder die drahtlose Telegrafie

Am 1. Juni 1926 hatte die Großloge “Zur Sonne” in Bayreuth eine eigene Begräbniskasse gegründet, die bei dem Tod eines Bruders 1.000 RM Beihilfe gewährte. Erstmals nach dem Krieg wurden an Weihnachten 1928 wieder 12 Kinder von der Loge neu eingekleidet.

Am 29. März 1929 wurde der bekannte Komponist und Geigenkünstler, Br.: Henri Marteau in Hof zum Freimaurermeister erhoben, nachdem seine Großloge “Zum Licht” in Sofia damit ihr Einverständnis erklärt hatte. Die enge Verbundenheit zur Nachbarloge “Zur Pyramide” in Plauen zeigte sich im Jahr 1929 als die jeweiligen Stuhlmeister zum Ehrenmitglied der jeweils anderen Loge ernannt wurde

In den Jahren ab 1931 wurden Arbeitslose und Bedürftige aus der Logenkasse gespeist. So wurden vom 8. Januar bis 30. April 1932 2.160 Mahlzeiten an Arbeitslose abgegeben